Neben der thermischen konnte sich die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung ebenfalls als ökologisch gleichwertige Technologie etablieren.
Auf der Zentraldeponie Cröbern, südlich von Leipzig, betreibt die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV), ein Gemeinschaftsunternehmen von SITA und dem Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW), eine der größten Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschlands. Die hochmoderne und seit 31. Mai 2005 in Betrieb befindliche Anlage mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen verarbeitet neben Gewerbeabfällen und Sperrmüll, Restabfälle sowie hausmüllähnliche Gewerbeabfälle von rund 1,1 Millionen Einwohnern aus dem gesamten Regierungsbezirk Leipzig.

Die gesetzlichen Vorgaben, insbesondere die der Verordnung über Anlagen zur biologischen Behandlung von Abfällen (30. BImSchV) und der Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen (AbfAblV) werden dabei nicht nur eingehalten, sondern übertroffen.
